Geschichten des Gelingens stecken auch in den Keksen zum Tee.
Green Net
Die 1994 gegründete Kooperative aus Thailand mit 675 Mitgliedern, engagiert sich seitdem für den Bioanbau und hat die dortige Bio-Zertifizierungsorganisation mitbegründet. Bioqualität wird seit 1996 angeboten. Green Net betreibt aktive Lobby- und Kampagnenarbeit.
Seit den 1980er Jahren fördert Green Net die ökologische Landwirtschaft, wie sie vor der industrialisierten Agrarwirtschaft üblich war. Dazu werden standortgerechte, robuste Sorten verwendet. Gemeinsam erforschen die Bäuer:Innen und Green Net das Klima und neue Anbaumethoden, die auch den drastischen Veränderungen und Extremwettern gewachsen sind. Und Green Net berät dann bei deren Umsetzung.
Zu Green Net gehören 8 Produzentengruppen, die vor allem Reis und Kokosnüsse anbauen, dabei werden Bohnen als Zwischenfrucht gesät, die neben der Ernte als Leguminosen auch noch Stickstoff mit Hilfe von Bakterien an den Wurzeln in den Boden bringen. In den Reisfeldern werden außerdem Enten und Fische gehalten. Teiche dienen der Bewässerung der Reisfelder.
Die Ernte wird in Mühlen von drei Mitgliedsgruppen verarbeitet, teilweise wird vor Ort verpackt. Einige Gruppen haben sehr erfolgreich lokale Biomärkte aufgebaut, so dass viele Produkte auf dem heimischen Markt abgesetzt werden können.
Der Kooperative gehören mehr als 50 Prozent Frauen an, die auch ausdrücklich gefördert werden. Die Kinder der Bäuer:innen können höhere Schulen besuchen.
Wie im Fairen Handel üblich, werden die Preise vor der Ernte so vereinbart, dass sie alle anfallenden Kosten decken. Durch Fair Trade und dessen Prämie sind Investitionen in weltweit anerkannte Bio-Zertifizierung möglich.
tNetDie Gepa bezieht den Bio-Duftreis «Hom Mali» von Green Net. Außerdem stammt das Reismehl, das im Sandgebäck steckt, aus der Kooperative.
