Fairer Handel und Klimaschutz
Zu Beginn der COP 27 sah UN-Generalsekretär Antonio Guterres die Menschheit auf dem Highway zur Hölle. Dieser Highway ist gebaut durch die Lebensweise vor allem im reicheren Teil dieser Welt. Die Einsicht, was von Menschen gemacht wird, kann auch geändert werden, trägt das Engagement für eine gerechte Welt ohne Armut und Unterdrückung. Das sind die großen Aufgaben, die der Club of Rome in seinem aktuellen Bericht ausgemacht hat, neben dem Einsatz für eine regenerative und naturverträgliche Landwirtschaft und für eine umfassende Energiewende sowie für die Gleichstellung der Frauen. Leider wurde bei der internationalen Konferenz die Abfahrt verpasst.
In einer Welt, in der die Profitmaximierung die Wirtschaft bestimmt, bleiben alle Aktivitäten zum Klimaschutz und damit für alle daran geknüpften Bereiche in ihrer Wirkung stark gebremst.
Der Faire Handel praktiziert seit Jahrzehnten einen Handel, der die Grundlage für alle vom Club of Rome ausgemachten dringlichen Aufgaben bietet. Durch langfristige Handelsverträge, das gemeinsame Tragen der Risiken, durch angemessene Preise der Waren, mit Prämien für soziale Entwicklung und Verbesserung der Bildung, mit der Unterstützung bei der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und anderen Anpassungsmaßnahmen.
Neben aller Unterstützung ihrer Handelspartner nehmen die Handelsorganisationen auch den eigenen CO2-Ausstoß in den Blick, den sie so klein halten, wie möglich. Dabei bleiben sie nicht stehen, sondern suchen nach weiteren Maßnahmen.
Was wäre, wenn durch mutige politische Entscheidungen diese Art des Handelns, das dem Gemeinwohl aller und allem dient, zur Normalität würde.
Wo der politische Gestaltungswille der Verantwortlichen fehlt, kann jede:r durch das eigene Verhalten zeigen, dass die notwendigen Veränderungen möglich und gefordert sind. Dazu gehört ein wohlüberlegter, bewusster Konsum. Dazu gehört das eigene Verhalten. Dazu gehören auch die Erwartungen, zum Beispiel an das Ausmaß aller Arten der Beleuchtung, gerade jetzt in der Winterzeit.
Energie, die gar nicht erst verbraucht wird, muss nicht aus fossilen Quellen und aus Ecken dieser Welt bezogen werden, die sich weder um Menschenrechte, noch um Klima- und Umweltschutz scheren.
