Die Transparenz im Fairen Handel macht die Einhaltung der Prinzipien ja nicht nur überprüfbar, sondern auch die Menschen hinter den Produkten und ihre Lebens- und Arbeitsverhältnisse sichtbar. Wer darin liest, begibt sich auf Reisen. Eine der Reisestationen ist Sri Lanka. Dort hat sich in den frühen 1990er Jahren das Sozialunternehmen Selyn mit damals 15 Frauen gegründet.
Selyn
Mit der Gründung von Selyn sollten Arbeitsplätze und Einkommen benachteiligter Menschen auf dem Land geschaffen werden. Inzwischen arbeiten etwa 1000 Kleinproduzent:innen für das Unternehmen. Wer nicht in eine der Werkstätten kommen kann, produziert eben in Heimarbeit. Unter dem Dach des Sozialunternehmens versammeln sich neben mehreren Web- und Nähwerkstätten auch eine zentrale Färberei und drei Geschäfte.
Inzwischen entstehen neben Stofftieren und Puppen auch Alltagstextilien.
Mit traditionellen Techniken und Fertigkeiten werden Dinge der Gegenwart hergestellt und die Prozesse an jetzige Anforderungen angepasst. So wird das Färbewasser gereinigt und in den Gärten ausgebracht.
Es gibt auch Feste. So werden am 8. März die Frauen für ihre geleistete Arbeit gefeiert. Damit finden sie die Anerkennung für ihren Mut, mit dem sie ihre Unternehmen gegründet haben und dafür, dass sie weiter bestehen.
Im Rahmen von Selyn werden die Menschen auch medizinisch versorgt. Außerdem können sie Seminare zum besseren Verständnis von finanzieller Vorsorge und zum Geldmanagement besuchen.
Selyn ist wieder eines der vielen Beispiele, die zeigen, wie Kooperation viel mehr Menschen anständige Lebensverhältnisse bieten kann als Konkurrenz.
Wir engagieren uns Fair in Soest
Denn wir sind davon überzeugt, durch unser Engagement in diesem Laden, daran mitzuwirken, die Welt ein wenig fairer und gerechter zu machen.
Dafür suchen wir Menschen, die sich auch dafür engagieren und im Laden mitarbeiten wollen.
Sprechen Sie einfach die Menschen im Laden an.
Wir freuen uns auf Sie
