Die Aktion „Süß statt bitter“ – Orangen ohne Sklaverei und ohne Gift! startet in die zweite Runde.

Die nächste Lieferung erwarten wir für 
                                                       Dienstag, 10. Februar 2026 (plus/minus 1 Tag ist möglich).

Dazu geben Sie Ihre Bestellung bitte ab sofort, spätestens bis zum Samstag 10. Januar 2026.

Nutzen Sie dazu wieder die E-Mail-Adresse

                                                       Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wie immer werden Kisten mit 10 kg Orangen angeboten. Die Kiste kostet wie bei der ersten Lieferung 35,- €. 

Ihre Bestellung wird per mail bestätigt.

Unmittelbar vor dem Liefertermin werden Sie wieder per mail benachrichtigt, wann genau Sie die Orangen abholen können. Das erfahren wir leider immer
erst sehr zeitnah von der Spedition. Die Firma Horstmann im Warsteiner Weg 6 in Soest stellt wieder ihre Räume für die Abholung bereit. Die Orangen werden also NICHT im Laden im Grandweg ausgegeben.

Es wird in dieser Saison dann noch eine weitere Lieferung 2026 geben; diese ist für den 17.03.26 angekündigt. Dazu bekommen Sie auf diesem Weg rechtzeitig Nachricht.

 

Die erste Lieferung ist am 1.12. (einen Tag früher als erwartet) in Soest angekommen. 226 Kisten, also 2260 kg Orangen, wurden an die Orangenbesteller:innen verteilt.
Wenn Sie bei der zweiten Lieferung dabei sein möchten und Orangen bestellen möchten oder weitere Informationen wünschen, schreiben Sie uns unter  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Zum Hintergrund:
In Italien werden afrikanische Migranten ausgebeutet – meist von Kleinbauern, die selbst unter dem Preisdruck von
Supermarktketten stehen. Sie müssen ihre Orangen für einen Preis verkaufen, der kaum die Kosten für das Pflücken
abdeckt. SOS Rosarno in Kalabrien zeigt, dass es anders geht: Der Verein stellt den direkten Kontakt zwischen Bauern,
Arbeitern und Einkaufsgemeinschaften her, ohne Zwischenstufen des Handels. So erhalten Arbeiter und Bauern einen
fairen Preis und können in Würde leben.

Orangen, Zitronen, Grapefruit, Mandeln … Rosarno, die Kleinstadt in Kalabrien, in der Nähe der Stiefelspitze Italiens,
ist ein Paradies auf Erden. Doch nicht für die Bauern und Erntehelfer, die diese und andere Früchte anbauen. Von
November bis April helfen ca. 2.500 Wanderarbeiter, meist afrikanische Geflüchtete, bei der Orangenernte. Sie arbeiten
als Tagelöhner auf den umliegenden Plantagen für ca. 25 Euro am Tag. Kein Lohn, von dem man anständig leben,
geschweige denn eine Miete bezahlen könnte. Den Erntehelfern hausen bei Kälte in Zelten und unter erbärmlichen
Bedingungen.

Doch in Rosarno entstand eine Keimzelle des Widerstands: Eine Gruppe von Aktivisten, Landwirten und Tagelöhnern
gründete den Verein „SOS Rosarno". „SOS Rosarno" beschäftigt die Migranten mit regulären Arbeitsverträgen und zahlt
ihnen Tariflöhne sowie Sozialbeiträge. Der Verein vertreibt Orangen nur von Öko-Betrieben und organisiert den Verkauf
an Bioläden und Gruppen solidarischen Konsums. Über die Evangelische Kirche von Westfalen kann nun auch so fair, der
Soester Weltladen im Grandweg, die fairen Orangen bestellen und verkaufen. Ein Karton mit 10 kg kostet aktuell 33,- €.

Über 5 Tonnen fair produzierte Bio-Orangen konnten insgesamt in den letzten Jahren über unseren Weltladen in Soest verteilt werden!

 


Weitere Infos und Hintergründe zu der Orangen-Aktion:
www.faire-orangen.de